Es ist eine der häufigsten Fragen in der Werkstatt: Wann sollte man das Öl wechseln? Es gibt keine einzige Antwort – es hängt von mehreren Faktoren ab. Wir erklären es Ihnen, damit Sie weder zu früh noch zu spät dran sind.
Die allgemeine Regel
Bei modernen Ölen und Motoren setzen die meisten Hersteller den Wechsel zwischen 15.000 und 30.000 km an, oder einmal jährlich – je nachdem, was zuerst eintritt. Ältere Motoren oder solche mit Mineralöl brauchen ihn meist früher, etwa alle 5.000–10.000 km.
Warum spielt auch die Zeit eine Rolle?
Auch wenn Sie wenig fahren, altert das Öl: Durch Oxidation und Feuchtigkeit verliert es seine Eigenschaften. Deshalb sollten Sie es mindestens einmal im Jahr erneuern, selbst wenn Sie die Kilometerzahl nicht erreichen.
Faktoren, die das Intervall verkürzen
- Stadtverkehr: Kurzstrecken und viele Kaltstarts fordern das Öl stärker.
- Anhänger und Lasten: Der Motor arbeitet stärker belastet.
- Hitze und Staub: typisch im Sommer und in bestimmten Gegenden Mallorcas.
- Sportliche Fahrweise: mehr Drehzahl, mehr Verschleiß.
Was passiert, wenn ich ihn aufschiebe?
Verbrauchtes Öl schmiert schlechter, hinterlässt Ablagerungen und beschleunigt den Verschleiß der inneren Bauteile. Auf Dauer kann ein gesparter Ölwechsel eine deutlich teurere Motorreparatur nach sich ziehen.
Am zuverlässigsten erfahren Sie es im Serviceheft Ihres Fahrzeugs: Dort steht das genaue vom Hersteller vorgegebene Intervall.
Fragen zu Ihrem Fahrzeug?
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